Machbarkeitsstudie für industrielle Bildverarbeitung

Ist Ihre Prüfaufgabe lösbar? Wir liefern den Beweis – bevor Sie investieren.

AUF DEN PUNKT

Eine Machbarkeitsstudie klärt vor der Investition, ob und unter welchen Bedingungen sich Ihre Prüf- oder Messaufgabe mit industrieller Bildverarbeitung lösen lässt. Peak Vision testet Ihre realen Bauteile im hauseigenen Labor unter praxisnahen Bedingungen und liefert eine nachvollziehbare, datenbasierte Entscheidungsgrundlage – inklusive Empfehlung zu Kamera, Optik, Beleuchtung und Prüfstrategie.

Was ist eine Machbarkeitsstudie in der industriellen Bildverarbeitung?

Eine Machbarkeitsstudie – auch Machbarkeitsanalyse genannt – ist eine systematische Voruntersuchung, bevor ein Bildverarbeitungssystem in eine Produktion integriert wird. Sie beantwortet die Frage, ob eine konkrete Prüf- oder Messaufgabe technisch umsetzbar ist und welche Systemauslegung dafür voraussichtlich erforderlich ist.

Dafür untersuchen wir Ihre realen Bauteile mit geeigneter Kamera-, Optik- und Beleuchtungstechnik sowie der vorgesehenen Bildverarbeitung. Die Ergebnisse dokumentieren wir nachvollziehbar. Je nach Aufgabenstellung bewerten wir unter anderem Erkennungsleistung, Fehlalarmrisiko, Messgenauigkeit, Wiederholbarkeit, Taktzeit und die Einflüsse von Bauteil- und Prozessvarianten.


Wann ist eine Machbarkeitsstudie sinnvoll?

Immer dann, wenn eine Prüfaufgabe neu, anspruchsvoll oder wirtschaftlich riskant ist. Eine Machbarkeitsstudie schafft Sicherheit in drei Punkten:

  • Vermeidung von Fehlentscheidungen: Sie erhalten eine klare Analyse, ob Ihre Idee unter realen Produktionsbedingungen funktioniert – bevor Budget gebunden wird.
  • Optimierung der Investition: Vor größeren Investitionen stellen Sie sicher, dass die geplante Lösung tatsächlich die geforderten Ergebnisse liefert.
  • Risikominimierung: Durch Tests und Simulationen erkennen wir potenzielle Herausforderungen frühzeitig und bieten Lösungen bereits im Vorfeld an.


Für welche Prüf- und Messaufgaben eignet sich eine Machbarkeitsstudie?

Eine Machbarkeitsstudie lohnt sich für unterschiedlichste Aufgabenstellungen der Qualitätssicherung und Automatisierung. Typische Einsatzfelder sind:

Laborprozesse und Labortechnik

Für Laborprozesse und labortechnische Anwendungen prüfen wir, ob sich Merkmale wie Farbe, Struktur, Vollständigkeit oder Kennzeichnungen optisch zuverlässig erfassen lassen. Gerade bei sensiblen Laborabläufen zeigt die Machbarkeitsanalyse im Labor, welche Auflösung und Beleuchtung für ein stabiles Ergebnis erforderlich sind.

Prozesssysteme in der Fertigung

Bei Prozesssystemen geht es um die Integration der Prüfung in laufende Fertigungslinien. Die Machbarkeitsanalyse für Prozesssysteme klärt Taktzeiten, Bauteiltoleranzen und die Anbindung an bestehende Steuerungen, damit die Prüfung den Prozess nicht ausbremst, sondern absichert.

Messanwendungen und Maßhaltigkeit

Für Messanwendungen prüfen wir, welche Genauigkeit und Wiederholbarkeit mit der vorgesehenen optischen Messtechnik erreichbar sind. Dabei betrachten wir unter anderem Messbereich, Auflösung, Kalibrierung, Bauteillage und Beleuchtung. So lässt sich beurteilen, ob die geforderten Toleranzen unter den geprüften Bedingungen voraussichtlich eingehalten werden können.

Laseranwendungen und Laserlösungen

Auch für laserbasierte 2D- und 3D-Messaufgaben – etwa Profil-, Höhen-, Abstands- oder Konturprüfungen – bewerten wir, ob ein geeignetes Verfahren wie Lasertriangulation oder ein anderer 3D-Sensor eingesetzt werden kann. Je nach Prüfaufgabe kann die Lasermesstechnik mit klassischer kamerabasierter Bildverarbeitung kombiniert werden.

Prüfung unter realen Bedingungen – unser hauseigenes Labor

Der entscheidende Unterschied: Wir testen nicht nur anhand theoretischer Annahmen, sondern an Ihren echten Mustern. In unserem hauseigenen Labor bauen wir die Prüfsituation mit geeigneter Kamera-, Optik- und Beleuchtungstechnik auf und untersuchen Ihre Bauteile unter definierten, möglichst praxisnahen Bedingungen. Soweit verfügbar, berücksichtigen wir dabei reale Varianten, Fehlerbilder, Taktzeitvorgaben und relevante Prozessschwankungen.

Das Ergebnis ist eine dokumentierte Einschätzung der technischen Machbarkeit – einschließlich der erreichten Ergebnisse, der Randbedingungen und möglicher offener Punkte für die spätere Umsetzung.

Ablauf einer Machbarkeitsstudie bei Peak Vision

1.) Anforderungsaufnahme: Erfassung von Prüfmerkmalen, Fehlerbildern, Gut- und Schlechtteilen, Taktzeiten, Varianten und zulässigen Toleranzen.

2.) Versuchsplanung und Laboraufbau: Auswahl und Aufbau von Kamera, Optik, Beleuchtung, Sensorik und Prüfsoftware passend zur Aufgabe.

3.) Tests mit realen Mustern: Untersuchung repräsentativer Bauteile unter definierten und möglichst praxisnahen Bedingungen.

4.) Auswertung: Bewertung von Erkennungsleistung, Fehlklassifikationen, Messgenauigkeit, Wiederholbarkeit, Taktzeit und relevanten Einflussgrößen.

5.) Dokumentation und Empfehlung: Zusammenfassung der Ergebnisse einschließlich empfohlener Systemauslegung, technischer Randbedingungen und nächster Schritte.

„Eine Machbarkeitsstudie kostet einen Bruchteil dessen, was eine Fehlinvestition in ein ungeeignetes Prüfsystem kostet. Wir geben unseren Kunden vor der Entscheidung eine belastbare Antwort – kein Versprechen, sondern ein Ergebnis aus dem Labor.“

— Anatolij Stecher, Geschäftsführer, Peak Vision

Prüfen Sie Ihre Aufgabe, bevor Sie investieren.

Schildern Sie uns Ihre Prüfaufgabe – wir sagen Ihnen, ob und wie sie sich lösen lässt.

Jetzt Machbarkeitsstudie anfragen

Häufige Fragen

Was ist industrielle Bildverarbeitung?

Eine Machbarkeitsstudie (auch Feasibility Study oder Proof-of-Concept genannt) ist eine gezielte, zeitlich und finanziell begrenzte Untersuchung, ob eine Bildverarbeitungs- oder KI-basierte Automatisierungslösung für Ihre konkrete Anwendung technisch realisierbar, wirtschaftlich sinnvoll und zuverlässig genug ist – bevor größere Investitionen getätigt werden.

Was kann mittels Bildverarbeitung geprüft werden?

Weil sie das mit Abstand teuerste Risiko in Automatisierungsprojekten minimiert: die Entdeckung erst nach 6–18 Monaten Entwicklungsarbeit, dass die Lösung die geforderte Leistung nicht erreicht. Eine frühe Machbarkeitsstudie schützt Ihr Budget, Ihre Zeitplanung und Ihre internen Ressourcen – und gibt Ihnen bereits nach wenigen Wochen eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Welche Methoden gibt es zur Bildverarbeitung?

Je nach Komplexität der Aufgabe liegen die realistischen Durchlaufzeiten bei 

  • sehr einfachen Aufgabenstellungen: 3–5 Wochen
  • typischen industriellen Anwendungen: 6–10 Wochen
  • anspruchsvollen oder mehreren parallelen Prüfgegenständen: 10–14 Wochen

Wir kommunizieren Ihnen bereits im ersten Gespräch einen realistischen Zeitrahmen.

Was kostet eine Machbarkeitsstudie?

Die Kosten einer Machbarkeitsstudie sind abhängig von der Komplexität der Aufgabenstellung, dem benötigten Prüfumfang, der Art und Menge der Hardware, dem Aufwand für Datenaufbereitung sowie der Anzahl und Vielfalt der zu testenden Varianten.

Kontaktieren Sie uns für ihre individuelle Prüfaufgabe.

Wir erstellen Ihnen in jedem Fall ein verbindliches, detailliertes und transparentes Angebot für ihre Studie – ohne versteckte Kosten oder Überraschungen.

So behalten Sie frühzeitig die volle Kostenkontrolle und minimieren Ihr Investitionsrisiko.

Was passiert nach Abschluss der Machbarkeitsstudie?

Sie erhalten ein umfassendes Abschlussdokument mit:

  • Beschreibung und Dokumentation Aufbau
  • erreichten Leistungswerten (Genauigkeit, Taktzeit, Robustheit, Beleuchtungsszenarien etc.)
  • Restrisiken & Offenen Punkten
  • Fazit mit konkreten Empfehlungen für die Realisierungsphase (Hardware, Software-Architektur, Budgetrahmen, Meilensteine)

Auf Wunsch präsentieren wir die Ergebnisse live vor Ihrem Team und besprechen die nächsten Schritte.

Wann ist eine Machbarkeitsstudie sinnvoll?

Immer dann, wenn mindestens einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Neue, bisher nicht gelöste Prüfaufgabe
  • Sehr hohe Qualitäts- oder Prozesssicherheitsanforderungen
  • Hohe Stückzahlen → Rückrufrisiko relevant
  • Mehrere Beleuchtungs-, Material- oder Lagevarianten
  • Enge Taktzeitvorgaben
  • Unsicherheit, ob 2D, 3D, Thermografie, hyperspektral oder KI-Ansätze die beste Lösung sind
  • Hohe Investition für die Gesamtlösung geplant

Kurz: Je höher das finanzielle oder image-technische Risiko eines Fehlschlags, desto wichtiger die frühe Machbarkeitsprüfung.

Wie genau sind die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie, und welche Zuverlässigkeit können wir erwarten?

Die Ergebnisse sind laborbasiert, aber mit realen Bauteilen erstellt. Zu beachten ist, wie gut die übergebenen Muster die reale Prozessstreuung abbilden. Wir geben immer eine realistische Bandbreite an („best case – worst case“) und benennen explizit, welche Randbedingungen noch validiert werden müssen.

Welche Daten oder Proben müssen wir für die Machbarkeitsstudie bereitstellen?

Je nach Aufgabenstellung benötigen wir typischerweise:

  • 30–150 reale Bauteile (Good + Bad Parts in allen relevanten Varianten)
  • Ggf. Muster von Verpackung, Trägern, Fördertechnik
  • Aktuelle Prozessvideos bzw. eine detaillierte Prozessbeschreibung
  • Spezifikation der geforderten Prüfmerkmale (Toleranzen, Fehlerarten mit Priorisierung)
  • Informationen zu Umgebungsbedingungen, Taktzeit, Platzverhältnissen

Je repräsentativer das Musterpaket, desto höher die Aussagekraft.

Welche spezifischen Anforderungen unserer Anwendung können in der Machbarkeitsstudie geprüft werden?

Praktisch alle relevanten Parameter wie z. B.:

  • Erkennungsgenauigkeit bei verschiedenen Fehlerarten
  • Robustheit gegenüber Lage-, Drehungs-, Beleuchtungs- und Verschmutzungsvariationen
  • Taktzeit / Durchsatz (Bilder pro Sekunde)
  • Notwendige Auflösung, Arbeitsabstand, Blickwinkel
  • Eignung verschiedener Kameratechnologien (2D, 3D, IR, UV, hyperspektral)
  • KI- vs. regelbasierter Ansatz
  • Einfluss von Beleuchtungskonzepten
  • Machbarkeit von Inline- vs. Offline-Prüfung

Wir passen den Prüfumfang exakt an Ihre Erfolgsfaktoren an.

Was passiert, wenn die Machbarkeitsstudie zeigt, dass eine Bildverarbeitungslösung nicht umsetzbar ist?

Dann haben Sie zwei entscheidende Vorteile gewonnen:

  1. Sie vermeiden eine Fehlinvestition
  2. Wir liefern Ihnen eine klare Begründung sowie Alternativvorschläge (andere Sensortechnologien, mechanische Hilfsmittel, Prozessanpassungen, andere Prüfstrategien).

Viele Kunden nutzen genau diese „No-Go“-Erkenntnis als wertvolle Entscheidungsgrundlage für andere Optimierungsmaßnahmen.

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